Endometriose-Zentrum

Im Endometriosezentrum erleben wir täglich, wie die „Endometriose“ Unsicherheit und Angst bei den Betroffenen auslöst. So verständlich diese Ängste in Bezug auf die eigene Zukunft sind: ein Grund zur Panik ist diese Erkrankung nicht.

Endometriose ist eine der häufigsten gutartigen gynäkologischen Erkrankungen im geschlechtsreifen Alter mit ca. 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Da die Krankheit in der Bevölkerung nicht sehr bekannt ist und sie mit allgemeinen Symptomen wie z.B. Menstruationsschmerzen einhergeht, die aus vielerlei Gründen hingenommen werden, vergeht häufig ein längerer Zeitraum bis sie diagnostiziert wird.

OA Dr. Ralf Rothmund

LEITUNG

Stellv. Ärztl. Direktor
OA Prof. Dr. Ralf Rothmund

Leiter Endometriosezentrum
Universitäts-Frauenklinik Tübingen

Terminvereinbarung
Tel. 07071 / 29-8 22 24

Schreiben Sie uns

SPRECHSTUNDEN

Mittwoch
8.00 – 11.30 Uhr

Freitag
8.00 - 13.15 Uhr

 

  • Was ist Endometriose?

Das Chamäleon der Gynäkologie, gutartig aber gemein

  • Unser Leistungsspektrum
  • Operative Expertise auf dem Gebiet der Endometriose
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Chirurgie und Urologie auf dem operativen Sektor
  • Zusammenarbeit mit Schmerzambulanz sowie hauseigenem Sozialdienst
  • Mit Kinderwunschzentrum unter einem Dach

Gute Gründe zu uns zu kommen

Sorgfältige Untersuchung

Liegen bei Ihnen Beschwerden wie Schmerzen bei der Periode, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang während der Periode vor, die den Verdacht auf eine Endometriose nahe legen, sollten Sie sich auf jeden Fall bei uns vorstellen.

Zunächst wird eine sorgfältige Untersuchung der Genitalorgane inklusive Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Zur Bestätigung oder zum Ausschluss der Diagnose „Endometriose“ wird mit Ihnen eine Bauchspiegelung geplant; hierbei bieten wir Ihnen alle Vorteile eines Endometriosezentrums der Stufe III, welche als die höchste mögliche Stufe gilt.

Expertise

Die Operateure verfügen über die notwendige Expertise, diese Eingriffe minimal invasiv durchzuführen einerseits als auch die Endometrioseherde zu diagnostizieren andererseits.Auch eine definitive Endometriosesanierung mit eventuell nötiger Blasen- und Darmteilentfernung bei Befall ist daher in nahezu allen Fällen minimal invasiv und daher maximal schonend möglich.

Kinderwunsch

Im Falle von bestehendem Kinderwunsch erfolgen die Therapieentscheidungen in Absprache mit unserem hausinternen Kinderwunschzentrum.

Tübinger Behandlungsstrategie

  • Vorstellung der Patientin in der Endometriosesprechstunde
  • Diagnostische LSK, Sanierung „leichterer“ Endometriosefälle
  • Bei tiefer infiltrierender Endometriose OP-Planung (GnRH Analoga, Koloskopie) und ausführliche Besprechung des Befundes
  • Vollständige Endometriosesanierung (evtl. interdisziplinär)
  • Besprechung der weiteren Therapie

Zertifikat Stufe 3