FAQ - Häufige Fragen zum Thema Endometriose

Gibt es in der Schwangerschaft Probleme durch meine Endometriose-Erkrankung?

Nein, die Entwicklung des Kindes läuft bei Endometriose-Patientinnen genauso ab wie bei „normalen“ Schwangeren.

Ist Endometriose vererbbar?

Hat die Mutter Endometriose, hat die Tochter ein 8-fach erhöhtes Risiko auch an Endometriose zu erkranken.

Muss ich jetzt jedes Jahr eine Bauchspiegelung bekommen, um eine eventuell wieder aufgetretene Ednometriose zu entdecken?

Nein, die Therapie der Endoemtriose sowie die Nachsorge ist rein symptomorientiert. Wenn keine Beschwerden oder kein Kinderwunsch vorliegen, muss auch nicht operiert werden.

Wann habe ich durch die Endometriose keine Probleme mehr?

Die meisten Endometriosepatientinnen haben mit Beginn der Wechseljahre keine endometriosetypischen Beschwerden mehr und die Nachfrage nach Behandlungen lässt nach.

Ist die Endometriose nach einer eventuellen Schwangerschaft geheilt?

Früher wurde dies angenommen; heute weiß man jedoch, dass diese Aussage leider nicht stimmt.

Hat meine Ernährung Einfluss auf die Endometriose?

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, dass gesunde Ernährung die Endometriose reduziert. Es gibt jedoch Erfahrungsberichte, dass dadurch endometriosetypische Beschwerden reduziert werden können.

Gesunde Ernährung heißt viel Obst und Gemüse, eher weißes Fleisch (Fisch, Geflügel), wenig rotes Fleisch, wenig Zucker, wenig Fertigprodukte, positiv sind Nahrungsmittel, die Omega-3-Fettsäuren enthalten.